Frustabbau

Samstag, 3. November 2012

Jammer

Kopfschmerzen sind Protaburanzen des Hirns!


socki

Freitag, 30. Dezember 2011

Rück- und Vorschau

Nun ist das Jahr fast vorüber und hier ist eine ganze Weile nichts geschrieben worden.

Zwischenzeitlich arbeite ich wieder Vollzeit und neben Arbeit, Familie und Haushalt bleibt halt nicht viel Zeit. Und meine kreative Phase scheine ich auch irgendwie überwunden zu haben.

Der Job frustriert weil ich mehr möchte als meine Gehaltsklasse zuläßt und bürokratische Hürden dem entgegenstehen.

Alternativen? Habe ich grade keine. Schließlich muß ja die Kohle rein. Ich halte es micht Altkanzler Kohl. Ich werde es aussitzen. Vielleicht tut sich ja unverhofft ein Türchen auf, das mich weiter bringt.

Ein kleiner Ausgleich ist mein Nähkurs, den ich im Frühjahr angefangen habe. Auch hier hat es am Anfang arg geholpert, weil ich mir zu viel vorgenommen habe und kläglich gescheitert bin. Nach einigen Fehlversuchen habe ich eine Schlafhose hingekriegt und einen Pullover genäht, den man nicht nur im Garten tragen kann. Da werde ich auf jeden Fall dran bleiben.

Nun zu den Vorsätzen fürs neue Jahr: Keine! Das bringt eh nichts und rauchen tue ich sowieso seit 12 Jahren nicht mehr. Dafür habe ich ein paar Wünsche:

1. das sich im Job für mich ein Türchen auftut, was mir Befriedigung verschafft.
2. das mein Kleiner endlich in der Schule keinen Ärger mehr macht.
3. das Oppa sicher und gut untergebracht wird und das Geschrei im Haus ein Ende hat.
4. Lottogewinn, damit wären zumindest 1. und 3. kein Problem mehr
5. alles was man sich so politisch und ökologisch korrekt gefälligst wünschen soll und
6. mehr Gelassenheit

Ich wünsche allen einen guten Rutsch und ein schönes Neues Jahr

Eure Socki

Samstag, 29. Mai 2010

Lehrgeld

Blödheit muß bestraft werden.

Diesen Spruch des Tages kann ich seit Gestern für mich in Anspruch nehmen.

Seit einiger Zeit wird an meinem Arbeitsplatz geklaut. Immer wieder ist Geld in Scheinen aus Geldbeuteln verschwunden. Da die Schreibtische und Schränke meist schon etwas älter sind, gibts kaum noch passende Schlüssel dazu. Damit ist ein Einschließen nicht möglich.

So hatte ich auch meine Tasche mit Vesperbüchse, Thermoskanne, Schirm, Bürste, Bodensatz und dem Geldbeutel im Büro auf dem Boden neben dem Schreibtisch stehen. Irgendwann im Laufe des Vormittags stellte ich fest, daß der Geldbeutel nicht in der Tasche ist. 'Mist', dachte ich, 'den haste bestimmt im Auto oder Daheim liegen!' Im Auto lag er nicht und zu Hause hatte ich ihn auch nicht. Der Gatte suchte alles nochmal ab. Frustriert fuhr ich nochmal zurück an meinen Arbeitsplatz und sucht nochmal gründlich. Nichts.

Der Geldbeutel enthielt alles, was man immer dabei haben muß: Personalausweis, Führerschein, Fahrzeugschein, EC-Karte, Visa-Karte, Payback-Karten, die Büchereiausweise und 40 Euro. Ebenso die Krankenkassenkarten der Kinder und mir.

Was macht man in so einem Fall? Man geht zur Polizei. Der Herr in Grün nahm meine Anzeige in einer Behäbigkeit auf, die mir das Gesicht einschlafen ließ. Während er zwischen mir und seinem Telefon, das auch unaufhörlich rappelte, weil zeitgleich ein Küchenbrand im Bezirk gemeldet wurde, hin und her pendelte, rief ich den Gatten an, der zur Bank fuhr und meine Karten sperren ließ.

Gegen halb fünf nachmittags kam ich total fertig nach Hause.

Mist verdammter! Die 40 Euro buche ich unter Lehrgeld ab. Die 10 Euro fürs Karten sperren auch. Was mich wurmt ist, daß wahrscheinlich irgendeiner meiner Kollegen klaut. Oder wenn ders nicht war ich ein Trottel bin, der seinen Geldbeutel verliert. Nervig ist, daß ich nächste Woche anfangen muß, neue Dokumente zu organisieren. Personalausweis, Fahrzeugschein und Führerschein muß ich beantragen und dann kriege ich auch so eine häßliche Plastikkarte!

Aber wie schon anfangs erwähnt: Blödheit muß bestraft werden!

Socki

Montag, 12. April 2010

Zusammenbruch

Den vergangenen Freitag kann man mit der Überschrift "Zusammenbruch" beschreiben.

Am Freitag war ich mit der Wäsche beschäftigt. Beim Auffalten sammelte ich die Wäsche raus, die ich mangeln möchte. Mit der Mangelwäsche im Arm ging ich ins Büro, denn da steht der Waschkorb mit der bereits bereit liegenden Mangelwäsche. Der Große versperrte mir den Weg mit dem Bürostuhl sodaß ich nicht hinter ihm vorbei kam. Ich zarte Elfe habe den Fehler gemacht, mich am CD-Regal des Gatten abzustützen, als ich nach einem Hocker angeln wollte, den irgendjemand auf die Wäsche gestellt hatte.

Es machte RUMMS und die Regalbretter samt CDs sackten Twin-Tower-Mäßig nach unten. Es machte als gewissermaßen RUMMS, RUMMS, RUMMS.

Der Gatte kam ins Zimmer gestrüzt und bekam fast einen Nervenzusammenbruch. Immerhin enthielt dieses CD-Regal ca. 800 Silberlinge. Er faselte nur noch 'alles Kaputt', 'Scheiße' und 'oh nein'. Panikartig begann er auszuräumen und zeterte und jammerte gleichzeitig. Ich half so gut es ging und war um Schadensbegrenzung bemüht. Hauptsache CDs aus dem Regal raus, ehe noch mehr passiert. Der Gatte motzte mich an und ich verließ den Raum. Auch wieder um Schadensbegrenzung bemüht. Es reicht, wenn ich Mist gebaut habe. Da muß ich nicht auch noch einen Streit vom Zaun brechen.

Ich hatte kaum den Raum verlassen, als es hinter mir nochmal rummste. Eins der oberen Regalbretter, die beim ersten Zusammenbruch unversehrt blieben, hatte sich auch nach unten begeben. So wie das Regal nach unten sauste, ging der Kreislauf des Gatten in den Keller. Er brauchte erst mal ein paar Minuten auf dem Bett, bis er sich erholt hatte.

Dann räumten wir im Schweinsgalopp das Regal komplett aus. Der Gatte nahm die Maße des Regals auf und fuhr gegen sechs in den Baumarkt und kam erst gegen neun wieder.

Er hatte sich abgeregt, was in der Frittenbude gegessen und die Bretter für das neue Regal besorgt. Den ganzen Samstag brachten wir damit zu, ein Neues zu bauen und wieder einzuräumen. Außerdem besorgte der Gatten nochmal zwei Sätze Bretter, damit auch die beiden noch heilen Regale ersetzt werden können. Auch die haben schon viele Jahre auf dem Boden und machen entsprechend dicke Backen. Gestern haben wir das das zweite Regal gebaut und nächstes Wochenende ist das dritte und hoffentlich letzte dran.

Mir tut der rechte Arm weh vom Schrauben.

Socki

Montag, 24. August 2009

Der Stein des Schicksals

Kaum geht man wieder zur Arbeit, wird einem auch schon gleich die Laune vermiest!

Am Donnerstag wurde ich zur Chefin zitiert. Dort wurde mir vom Verwaltungsleiter eröffnet, daß ich ab September in einen anderen Stadtteil versetzt werde.

Ob ich das möchte, wird nicht gefragt.

Dann wird von Zumutbarkeit und Notwendigkeit gesprochen.

Stinksauer bin ich mittags nach Hause ohne mich aus dem Zeitkonto auszubuchen. So durcheinander war ich.

Freitags meldete sich meine neue Chefin bei mir und bat mich zu einem Gespräch und zwar noch am gleichen Morgen, da sie am nächsten Tag schon in Urlaub ginge. Murrend ließ mich meine alte Chefin gehen. Ohne mich zu beeilen fuhr ich zu meinem zukünftigen Arbeitsplatz.

Schon das Gebäude fand ich schnuckelig. Die Arbeitsräume sagten mir dann auch zu und der Empfang war freundlich, aufgeschlossen und nett. Und als die Dame mir dann auch noch eröffnete, daß ich in ein Arbeitsgebiet eingearbeitet werden soll, in das ich schon mal eingelernt wurde, welches ich aber auf meiner alten Stelle nicht machen durfte - "Sie sind ja nur Teilzeit da, da lohnt sich das nicht!" - war ich ganz baff.

Ich bin mit einem guten Bauchgefühl dort zur Tür hinausmarschiert und hoffe, daß dieses Gefühl anhält. Vielleicht hat mir das Schicksal mal wieder einen Stein in den Garten geworfen.

Socki

Freitag, 7. August 2009

Alle Jahre wieder....

Immer auf den letzten Drücker macht der Gatte nochmal schnell etwas und dann gehts meistens schief.

Mal hängt er einen Tag vorm Urlaub die Tür aus ums sie zu entquietschen und holt sich dabei einen Hexenschuß,

mal schlägt er 3 Wochen vor Weihnachten die Fliesen im Klo ab mit der Maßgaben, daß bis Weihnachten alles wieder in Ordnung ist (wir saßen hier ein halbes Jahr dann auf einer Bauschtelle....)

mal schneidet er drei Tage vor Urlaub die Hecke und zerrt sich dabei den verlängerten Rücken.

Immer dasselbe und immer alle Jahre wieder!

Da redet man wochenlang an ihn ran wie an ein krankes Ferkel und dann macht er es auf den letzten Drücker und verletzt sich auch noch dabei.

Grummel

Socki

Samstag, 6. Juni 2009

Hust

Der Gatte hat so eine besch.... Laune, das ist nicht zum Aushalten.

Da hat ihn doch tatsächlich mitten im Sommer (?!) eine Erkältung erwischt!

Und wer weiß, wie Männer leiden, weiß was ich erleide!

Ich bin's echt Leid!

Wenn ich krank bin, kann ich auch meinen Frust nicht an anderen auslassen! Jedenfalls werde ich da immer drauf hingewiesen!

Mecker!

Und dann ziehe ich den armen geschwächten Gatten doch tatsächlich zu niederen Tätigkeiten heran! Gardinen abhängen und Spülmaschine einräumen! Und Kehrwoche soll er auch noch machen. Echt übel, was da von ihm verlangt wird. Dabei liegt er schon auf dem Sterbebett!

Ich meinerseits habe heute einen Anfall von Arbeitswut. Im Wohnzimmer habe ich Staub gewischt, die Fenster, die Vitrinen und den Fernseher geputzt. Fleißig war ich! Jawoll!

Socki

Dienstag, 5. Mai 2009

Murphy

Mein Freund Murphy ist grade wieder zu Besuch.

Der Compi spinnt. Er läßt sich nur noch hochfahren, wenn es ihm paßt. Mal garnicht und dann mal wieder doch.

Ich war heute zweimal beim Compi-Fachmann. Sehr netter Mensch. Hat mir eine neue Grafikkarte eingebaut. Zuhause funktionierte dann nix mehr, obwohl der PC im Laden hochfuhr.

Der Gatte und ich haben dann den Computer samt Bildschirm (19 Zoll Röhrengerät) eingepackt und dort nochmal vorbei gebracht. Die neue Grafikkarte hatte sich zerschossen, nix lief. Der Bildschirm hatte keinen Defekt. Der PC funktionierte plötzlich mit der alten Grafikkarte wieder.

Hier zu Hause ging erst mal wieder nix. Und jetzt grade wieder doch.

SCHEISS KISTE!!!!!

Ich sehe es kommen, daß ich nicht zuerst eine neue Brille sondern eine neuen Computer kriegen muß.

Mist, verdammter!

Also wenn sich hier über längere Zeit nichts rührt, liegt das an Computerproblemen!

Socki

Freitag, 27. März 2009

Der Rosa Riese und die Tücke des Objekts

In einem Anfall von Schwachsinn habe ich mir das T-Home Entertainmentpaket aufschwatzen lassen.

Von einem Herrn mit einem ganz wüsten Akzent. Ich habe ihn kaum verstanden.

Heute nun wurde das Paket freigeschaltet, das genausoviel kostet wie mein Flatratepaket, das ich seither genutzt habe. Also zahle ich nicht mehr habe aber zusätzlich diese 70 Programme.

Als der Techniker anrief erfuhr ich im Gespräch, daß das ganze natürlich nicht ohne Mediareciever läuft. Der Mann mit dem wüsten Akzent hatte davon natürlich nichts gesagt und die ganze Zeit von einem Festplattenrecorder geschwätzt. Einen solchen haben wir uns erst kürzlich angeschafft und daher habe ich keinen haben wollen.

Das klingt alles ziemlich wirr? Richtig. Ich kriegs auch nicht gerafft.

Als ich die Hotline anrufen wollte, stellte ich fest, daß mein Netztelefon nicht ging. Mit dem Händi habe ich dann die Hotline angerufen und da begann der ganze Spaß.

Hat schon mal jemand beim Rosa Riesen die Hotline angerufen? Ja? Dann brauch ich ja nicht weiter zu erzählen. Schlußendlich hab ich 10 Euro mit dem Händi vertelefoniert, krieg den Mediareciever bis Ende nächster Woche zugeschickt und kann zwischenzeitlich wieder telefonieren.

Letzteres aber erst, als ich dem Gatten meinen Frust an den Kopf geschmissen habe. Er greift sich das Telefon, wählt eine Nummer und es tütet doch tatsächlich. Verdutzt guckt er mich an und meint: 'Geht doch!' Grummel! Der Mann mit den magischen Händen.

Durch dieses ganze Hin und Her hätte ich fast vergessen Brezeln zu kaufen und den kleinen Abzuholen. Ich kam grade noch rechtzeitig.

Jetzt gehe ich erst mal in den Keller und mach die Wäsche.

Socki

Sonntag, 22. März 2009

Verheizt!

Als Berufsrückkehrerin biste echt der letzte Arsch.

Pardon, aber so ist es.

Ich habe mich gefreut wieder arbeiten gehen zu dürfen aber nun weiß ich nicht, ob ich mich noch freuen soll.

Früher habe ich mit sechs Gesetzbüchern jonglieren müssen und heute soll ich nun irgendwelche dämlichen Anschreiben machen. Ins richtige Geschäft würde ich nicht eingelernt, weil sich das für eine 50-%-Kraft nicht rentiert.

Das heißt, ich werde die nächsten paar Jahre damit zubringen, Hilfsarbeitertätigkeiten zu machen!

Ist es das Wert, wieder ins Berufsleben einzusteigen? Aber kann es mir nicht egal sein, wofür ich mein Gehalt bekomme? Wenn die eine Fachkraft für eine Aushilfstätigkeit verschwenden wollen, könnte es mir doch eigentlich egal sein, oder?

Ein Vorteil ist, daß ich dadurch nicht an Öffnungszeiten gebunden bin.

Eins weiß ich: Alt werde ich mit dieser Tätigkeit nicht. Das klingt jetzt eingebildet aber ich habe echt mehr drauf! Vielleicht erkennt die das auch noch. Meine neue Chefin sieht aus wie Bärbel Schäfer!

Socki

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