Nun ist das Jahr fast vorüber und hier ist eine ganze Weile nichts geschrieben worden.
Zwischenzeitlich arbeite ich wieder Vollzeit und neben Arbeit, Familie und Haushalt bleibt halt nicht viel Zeit. Und meine kreative Phase scheine ich auch irgendwie überwunden zu haben.
Der Job frustriert weil ich mehr möchte als meine Gehaltsklasse zuläßt und bürokratische Hürden dem entgegenstehen.
Alternativen? Habe ich grade keine. Schließlich muß ja die Kohle rein. Ich halte es micht Altkanzler Kohl. Ich werde es aussitzen. Vielleicht tut sich ja unverhofft ein Türchen auf, das mich weiter bringt.
Ein kleiner Ausgleich ist mein Nähkurs, den ich im Frühjahr angefangen habe. Auch hier hat es am Anfang arg geholpert, weil ich mir zu viel vorgenommen habe und kläglich gescheitert bin. Nach einigen Fehlversuchen habe ich eine Schlafhose hingekriegt und einen Pullover genäht, den man nicht nur im Garten tragen kann. Da werde ich auf jeden Fall dran bleiben.
Nun zu den Vorsätzen fürs neue Jahr: Keine! Das bringt eh nichts und rauchen tue ich sowieso seit 12 Jahren nicht mehr. Dafür habe ich ein paar Wünsche:
1. das sich im Job für mich ein Türchen auftut, was mir Befriedigung verschafft.
2. das mein Kleiner endlich in der Schule keinen Ärger mehr macht.
3. das Oppa sicher und gut untergebracht wird und das Geschrei im Haus ein Ende hat.
4. Lottogewinn, damit wären zumindest 1. und 3. kein Problem mehr
5. alles was man sich so politisch und ökologisch korrekt gefälligst wünschen soll und
6. mehr Gelassenheit
Ich wünsche allen einen guten Rutsch und ein schönes Neues Jahr
Eure Socki
Sagt meine Chefin über einen Kunden, der in meinen Augen einfach nur
dämlich ist:
Vielleicht ist das auch einfach angeborene Unintelligenz!
Socki
"Dann muß ich wohl in den sauren Strohhalm beißen!"
sagte ein russisch-stämmiger Kunde, dem ich seine alternativlose Situation erklärt hatte.
Socki
Die Socke raunst den total eingedreckelten Lütten an:
"Sach ma, warum hab ich dich eigentlich vorhin gebadet?"
Anstelle des Lütten gibt der Gatte die Antwort:
"Damit neuer Dreck dranpaßt!"
Socki
Was das ist? Hier eine kleine Geschichte:
Der Göttergatte mußte heute Reifen wechseln. Die Kinder trieben sich in der Einfahrt rum.
Plötzlich ging ein Höllenlärm los. Es wurde gekreischt, daß die Scheiben klirrten. Der Große kam angestürmt und berichtete von riesigen Monstern, die über den Lütten herfallen würden und Papa rannte zu dem kreischenden Kind, das sich offensichtlich in einen Ameisenhaufen gesetzt hatte und nun von den Bewohnern bespaßt wurde.
Das arme Kind wurde gestrippt und von der Schwiegermutter unter die Dusche gestellt und als ich dazu kam, saß er in ein Handtuch gehüllt auf dem Hocker und schaute mich ganz betröppelt an. Sorry, aber ich konnte da nur noch lachen. Den Tempeltanz hätte ich gerne gesehen.
Und was Säschomessen sind, ist damit auch geklärt.
Socki
Blödheit muß bestraft werden.
Diesen Spruch des Tages kann ich seit Gestern für mich in Anspruch nehmen.
Seit einiger Zeit wird an meinem Arbeitsplatz geklaut. Immer wieder ist Geld in Scheinen aus Geldbeuteln verschwunden. Da die Schreibtische und Schränke meist schon etwas älter sind, gibts kaum noch passende Schlüssel dazu. Damit ist ein Einschließen nicht möglich.
So hatte ich auch meine Tasche mit Vesperbüchse, Thermoskanne, Schirm, Bürste, Bodensatz und dem Geldbeutel im Büro auf dem Boden neben dem Schreibtisch stehen. Irgendwann im Laufe des Vormittags stellte ich fest, daß der Geldbeutel nicht in der Tasche ist. 'Mist', dachte ich, 'den haste bestimmt im Auto oder Daheim liegen!' Im Auto lag er nicht und zu Hause hatte ich ihn auch nicht. Der Gatte suchte alles nochmal ab. Frustriert fuhr ich nochmal zurück an meinen Arbeitsplatz und sucht nochmal gründlich. Nichts.
Der Geldbeutel enthielt alles, was man immer dabei haben muß: Personalausweis, Führerschein, Fahrzeugschein, EC-Karte, Visa-Karte, Payback-Karten, die Büchereiausweise und 40 Euro. Ebenso die Krankenkassenkarten der Kinder und mir.
Was macht man in so einem Fall? Man geht zur Polizei. Der Herr in Grün nahm meine Anzeige in einer Behäbigkeit auf, die mir das Gesicht einschlafen ließ. Während er zwischen mir und seinem Telefon, das auch unaufhörlich rappelte, weil zeitgleich ein Küchenbrand im Bezirk gemeldet wurde, hin und her pendelte, rief ich den Gatten an, der zur Bank fuhr und meine Karten sperren ließ.
Gegen halb fünf nachmittags kam ich total fertig nach Hause.
Mist verdammter! Die 40 Euro buche ich unter Lehrgeld ab. Die 10 Euro fürs Karten sperren auch. Was mich wurmt ist, daß wahrscheinlich irgendeiner meiner Kollegen klaut. Oder wenn ders nicht war ich ein Trottel bin, der seinen Geldbeutel verliert. Nervig ist, daß ich nächste Woche anfangen muß, neue Dokumente zu organisieren. Personalausweis, Fahrzeugschein und Führerschein muß ich beantragen und dann kriege ich auch so eine häßliche Plastikkarte!
Aber wie schon anfangs erwähnt: Blödheit muß bestraft werden!
Socki
Die letzten beiden Wochenenden haben wir damit zu gebracht, CD-Regale zu bauen.
Die beiden, die heil geblieben waren, haben wir ausgetauscht, da diese auch schon dicke Backen gemacht haben. Beim letzten ist mir dann auch noch mein Mini-Akkuschrauber verreckt. Der Gatte ist sofort zum Baumarkt gefahren und hat mir einen funkelnagelneuen Schrauber von einem namhaften Hersteller besorgt. Der Grüne mit der roten Schrift! Mit Exzenter- und Winkelaufsatz. Die Luxusvariante des Damenfreundes.
Die Herren mögen jetzt lächeln aber der Kleine ist hier mehr im Einsatz als der Große. Er ist nicht so stark wie ein großer aber reicht für die meisten Dinge im Haushalt völlig aus. Es fehlt eigentlich nur der Vibratoraufsatz, dann wäre er perfekt. Aber die Herren sollen ja auch noch was zu tun haben.....
Socki
Den vergangenen Freitag kann man mit der Überschrift "Zusammenbruch" beschreiben.
Am Freitag war ich mit der Wäsche beschäftigt. Beim Auffalten sammelte ich die Wäsche raus, die ich mangeln möchte. Mit der Mangelwäsche im Arm ging ich ins Büro, denn da steht der Waschkorb mit der bereits bereit liegenden Mangelwäsche. Der Große versperrte mir den Weg mit dem Bürostuhl sodaß ich nicht hinter ihm vorbei kam. Ich zarte Elfe habe den Fehler gemacht, mich am CD-Regal des Gatten abzustützen, als ich nach einem Hocker angeln wollte, den irgendjemand auf die Wäsche gestellt hatte.
Es machte RUMMS und die Regalbretter samt CDs sackten Twin-Tower-Mäßig nach unten. Es machte als gewissermaßen RUMMS, RUMMS, RUMMS.
Der Gatte kam ins Zimmer gestrüzt und bekam fast einen Nervenzusammenbruch. Immerhin enthielt dieses CD-Regal ca. 800 Silberlinge. Er faselte nur noch 'alles Kaputt', 'Scheiße' und 'oh nein'. Panikartig begann er auszuräumen und zeterte und jammerte gleichzeitig. Ich half so gut es ging und war um Schadensbegrenzung bemüht. Hauptsache CDs aus dem Regal raus, ehe noch mehr passiert. Der Gatte motzte mich an und ich verließ den Raum. Auch wieder um Schadensbegrenzung bemüht. Es reicht, wenn ich Mist gebaut habe. Da muß ich nicht auch noch einen Streit vom Zaun brechen.
Ich hatte kaum den Raum verlassen, als es hinter mir nochmal rummste. Eins der oberen Regalbretter, die beim ersten Zusammenbruch unversehrt blieben, hatte sich auch nach unten begeben. So wie das Regal nach unten sauste, ging der Kreislauf des Gatten in den Keller. Er brauchte erst mal ein paar Minuten auf dem Bett, bis er sich erholt hatte.
Dann räumten wir im Schweinsgalopp das Regal komplett aus. Der Gatte nahm die Maße des Regals auf und fuhr gegen sechs in den Baumarkt und kam erst gegen neun wieder.
Er hatte sich abgeregt, was in der Frittenbude gegessen und die Bretter für das neue Regal besorgt. Den ganzen Samstag brachten wir damit zu, ein Neues zu bauen und wieder einzuräumen. Außerdem besorgte der Gatten nochmal zwei Sätze Bretter, damit auch die beiden noch heilen Regale ersetzt werden können. Auch die haben schon viele Jahre auf dem Boden und machen entsprechend dicke Backen. Gestern haben wir das das zweite Regal gebaut und nächstes Wochenende ist das dritte und hoffentlich letzte dran.
Mir tut der rechte Arm weh vom Schrauben.
Socki
An Ostern habe ich mal wieder was ausprobiert: Die Niedrigtemperaturmethode.
Nein, daß ist kein neue Verhütungsmethode sondern eine Art Fleisch zu garen ohne daß es trocken und zäh wird.
Man nehme eine Lammkeule, brate sie sorgsam rundherum an, nehme sie aus dem Bräter und schmeiße das Gemüse rein. Anschwitzen, ablöschen, Fleisch wieder dazu und ab damit in den Backofen. 5-7 Stunden bei 80 Grad.
Ich muß zugeben, das Fleisch war erstaunlicherweise fast gar und zart. Die Soße war lecker und dazu gab es halbundhalb Kartoffelklöße. Selbst dem Großen hat es geschmeckt.
Ob ich das aber nochmal mache, weiß ich nicht. Immerhin ist der Backofen von mittags halb eins bis abends um halb sieben nonstop auf 80 Grad gelaufen. Keine Ahnung, was der in dieser Zeit an Strom verballert hat. Ein Vorteil ist, daß man mittags das Fleisch fertig machen und dann im Backofen vergessen kann. Für große Braten an Feiertagen ist das mit Sicherheit eine Alternative.
Allerdings braucht man ein funktionierendes Bratenthermometer. Das habe ich in das Rost gehängt und solange am Herd rumgeschraubt, bis er eine Durchschnittstemperatur von 80 Grad gehalten hat. Hätte nicht gedacht, daß der alte Zanussi bis auf 5 Grad genau geht. Alle Achtung.
Socki