Samstag, 6. Juni 2009

Hust

Der Gatte hat so eine besch.... Laune, das ist nicht zum Aushalten.

Da hat ihn doch tatsächlich mitten im Sommer (?!) eine Erkältung erwischt!

Und wer weiß, wie Männer leiden, weiß was ich erleide!

Ich bin's echt Leid!

Wenn ich krank bin, kann ich auch meinen Frust nicht an anderen auslassen! Jedenfalls werde ich da immer drauf hingewiesen!

Mecker!

Und dann ziehe ich den armen geschwächten Gatten doch tatsächlich zu niederen Tätigkeiten heran! Gardinen abhängen und Spülmaschine einräumen! Und Kehrwoche soll er auch noch machen. Echt übel, was da von ihm verlangt wird. Dabei liegt er schon auf dem Sterbebett!

Ich meinerseits habe heute einen Anfall von Arbeitswut. Im Wohnzimmer habe ich Staub gewischt, die Fenster, die Vitrinen und den Fernseher geputzt. Fleißig war ich! Jawoll!

Socki

Alles hat ein Ende

aber nicht nur die Wurst hat zwei sondern auch die Wilhelma.

Hat schon mal jemand versucht in den Ferien in die Wilhelma zu gehen? Am Haupteingang Schlangen, so lange, daß einem schon beim Zuschauen die Lust hinein zu gehen vergeht.

Wenn man aber als Insider weiß, daß es auch einen zweiten Eingang am oberen Ende gibt, kann man dort kommod ohne Schlange die Wilhelma betreten.

Um zum oberen Eingang zu gelangen, fährt man mit der U 13 bis Rosensteinpark und läuft ein kurzes Stück in den selbigen hinein. Dann kommt ein unscheinbares Schild mit den erreichbaren Zielen. Unter anderem auch der "Obere Eingang Wilhelma". Nicht mal fünf Minuten Fußweg durch eine Wiese und kein Anstellen in ewig langen Schlangen.

So konnten wir ganz gemütlich vom Streichelzoo aus hinunter laufen. Ohne Stress, ohne gekeuchte den steilen Berg hinauf und ohne viel Gedränge. Bis die Leute, die unten schon alle vor dem Haupteingang standen überhaupt drin waren, hatten wir uns zu den Eisbären hinabgearbeitet. Der Kurze auf dem Dreirad, daß in die Wilhelma nur mit Schiebestange mitgenommen werden darf, und der Große und ich zu Fuß. Der Große moserte die ganze Zeit, weil er keinen Roller mitnehmen durfte. Was aber nicht nur meiner Meinung nach besser für die Besucher ist, da er rast wie ein Irrer mit dem Ding.

Fotos habe ich leider keine gemacht. Mein Rucksack war so schon schwer genug und den Gatten als Packesel hatte ich diesmal nicht dabei.

Socki

Freitag, 5. Juni 2009

Radioaktiv

Hab ich schon erwäht, daß ich einen Hang zu ungewöhnlichen Orten habe?

Ich war mal bei einer Führung in einem Atomkraftwerk in der Nähe von Lyon dabei.

Trotz meinem sehr mulmigen Gefühl hat mich das schwer beeindruckt.

Wir wurden in einen Umkleideraum geführt, in dem wir uns umziehen mußten. Man erhielt eine Overall und Gummischuhe. An jeder Tür war eine Meßstation.

Die Führung ging durch einen grade stillgelegten Meiler. Am Rande des Beckens, in den die Brennstäbe kommen, wurde uns erklärt was dort geschieht. Ich konnte sogar über eine kleine Brücke über dieses Becken gehen und reinschauen. Ein komisches Gefühl seinem Feind gewissermaßen ins Auge zu blicken.....

Der nette Mensch, der uns dort durchgeführt hatte, hieß Christian und fütterte mich beim Abendessen in der Partnerstadt mit Salat.

Socki

Donnerstag, 4. Juni 2009

Geschützer Raum

Faibles werden in der Jugend geprägt.

Ich bin in einem kleinen Dorf am Rande des Westwalls aufgewachsen. Die Berge, die Bahnlinien und die Anhöhen sind durchsetzt mit kleinen Bunkern. Als die Bahnlinie MItte der 80er erneuert wurde, meiselten Bagger monatelang an diesen kleinen Bunkern, mit denen die Bahnlinie im zweiten Weltkrieg gesichert wurde.

In der Nähe unseres Dorfes gab es auch einen "Bunker". Ob das tatsächlich einer war, weiß ich nicht. Es war ein viereckiger Betonkasten im Wald oberhalb des Baches, der durch unser Dorf fließt.

Die Dorfjugend hatte sich den Bunker zu eigen gemacht. Hin und wieder trafen sich dort einige Leute, rauchten, spielten Flaschendrehen und machten allerlei Unsinn. Wenn die Betonwände erzählen können, hätten sie sicher einige pikante Geschichten auf Lager.

Auch ich war hin und wieder bei einigen dieser Treffen dabei, bei denen es aber eher harmlos zuging. Fasziniert hat mich der Klotz aber immer.

Mittlerweile habe ich viele Berichte über die großen Bunkeranlagen des Kalten Krieges gesehen und meine Faszination für solche Anlagen ist geblieben. Dieser Mikrokosmos, der dort erschaffen wurde um auf alle Eventualitäten gefaßt zu sein, beeindruckt mich. Naiv, wie man damals war, glaubte man dort tatsächlich geschützt zu sein.

Eigentlich sollte mich die Vorstellung, daß man in so einer Anlage mit vielen Menschen eingeschlossen ist, ängstigen, denn eigentlich bin ich Klaustrophobiker. Trotzdem möchte ich mir mal sowas mal in echt anschauen. Wenn ich irgendwann mal die Gelegenheit habe, mir den Ausweichsitz Mariental anzusehen, wäre ich sofort mit dabei.

Nein, ich stehe nicht auf Militaria und ich bin Pazifist.
Und ja, ich steh' total auf Endzeit-Dramen. Und wenn das Ende naht, muß man ja irgendwo unterkommen, oder?

Socki

Dienstag, 2. Juni 2009

Urlaub

Da haste Urlaub und watt machste?

Auto putzen!

Bahhhhh war dat dreckisch!

Dem Gatten graust auch vor nix. Eigentlich ist autoputzen doch Männerarbeit, oder nich?

Der Drückeberger, der!

Socki

Samstag, 30. Mai 2009

Szenen einer Ehe

Der Gatte steht heute morgen nackisch vor mir und zieht seinen Bauch ein.

Es ist nicht mal ein richtiger Bauch. Höchstens ein Bäuchlein.

Ich frag ihn: 'Warum ziehst du den Bauch ein?'
Meint er: 'Ich muß abspecken!' und klopft sich auf sein Ränzlein, zieht sich an und geht zum Bäcker Brezeln holen.

Heute Nachmittag sitzen wir beim Kaffee. Er schaufelt sich das dritte Stück Kuchen rein, da bemerke ich so süffisant: 'Wolltest Du nicht abspecken?' Guckt er mich verständnislos an. Ich rufe ihm die Szene von vorm Frühstück in Erinnerung und bemerke, daß er sein drittes Stück Kuchen in Arbeit hat und, wenn er den Rest vom Kleinen auch noch ißt, das vierte auch gleich drin hat.

Sacht er doch:' Morgen fang ich an!'

Lach ich: 'Klar, bei mir ist das auch immer morgen!'

Er geht morgen eine halbe Stunde aufs Trimmrad in den Keller!

Meine Vorschlag morgen die Bande einzupacken und mit ihnen am Neckarufer entlang zu spazieren, einen Halt beim Piratenspielplatz einzulegen und auf dem Rückweg beim Neckerbiergarten einzukehren fand er aber auch nicht so ganz abwegig. Da hätten wir schließlich alle was von.

Und ein halbe Stunde radfahren im Keller kann er immer noch. Morgen. Nächstes Jahr.

Socki

Mittwoch, 27. Mai 2009

Back to the roots!



Ich habs gewußt!

Irgendwo hab ich das schon mal gesehen....

Socki

Augen zu und durch?

Seit langem hege ich einen Traum.

Ich möchte meine Augen lasern lassen.

Seit zehn Jahren spare ich Geld dafür und seit ein paar Monaten weiß ich auch, daß es möglich ist und was es kostet. Geplant war die OP für Ende diesen Jahres.

Gestern war ich beim Optiker und hab mir eine neue Brille machen lassen.......

Nein, ich habe keinen Schiß, nahein!

Die Vorstellung, bei vollem Bewußtsein da liegen zu müssen....... Grusel!

Außerdem fehlen mir noch 1500 Euro.

Und den Sommer überstehe ich mit meiner zerkratzten Brille eh nicht.

Was mir aber wirklich erst mal den Zahn gezogen hat, war die Auskunft des Augenarztes, der mir sagte, daß ich hinterher so gut sehen könne wie jetzt mit Brille. Also ca. 80 %.

Und jetzt komm mir doch keiner mit dem Spruch: 'Das hätte dir doch eigentlich klar sein müssen!'. Mit verlaub aber das war mir nicht klar. Meine Hoffnung bestand darin, daß ich hinterher besser sehe als vorher.

Das sagen dir die in den Hochglanzprospekten nämlich nicht.

Vielleicht bringen die nächsten paar Jahre noch was in der Entwicklung. Allein mir fehlt der Glaube. Vielleicht lasse ich es in den nächsten Jahren machen, vielleicht nicht. Noch ist der Leidensdruck nicht groß genug. Schließlich laufe ich seit meinem sechsten Lebensjahr mit Brille rum.

Aber schön wäre es schon im Schwimmbad auch mal jemand zu erkennen, der nicht direkt vor einem steht.....

Socki

Samstag, 23. Mai 2009

Vattertach

Wie jedes Jahr waren wir auch dieses Mal wieder in Obertürkheim auf der Weinwanderung.

Und wie jedes Jahr kamen wir nicht mehr alleine nach Hause.

Um viertel nach eins trafen wir uns mit unseren Freunden und marschierten los. Der erste Stand hält uns meist nur kurz auf. Wir tranken unser obligatorisches Glas, damit wir den Stempel kriegten. Dieses Jahr hatten sie aber nicht die üblichen Gläschen, die aussehen, wie ein überdimensionales Schnapsglas sondern richtige Weingläser. Am oberen Ende des ersten Standes hatte eine Firma einen Schirm aufgebaut, der Weinglasbauchbeutel verkaufte. Die Idee fand ich richtig gut und wollte auch schon ein Beutelding kaufen, als der Gatte meinte 'Das gibt aber einen Wein weniger!'. Das ging natürlich nicht, also ließ ich meinen Geldbeutel stecken. Ein paar Schritte vom Stand weg meinte er dann: 'Das kannste Dir auch selber stricken!' Recht hat er nur, stricken würde ich es nicht, sondern eher nähen. Der Gatte kennt halt meine Talente.

Entgegen aller Tradition blieben wir am zweiten Stand ziemlich lange hängen, weil alle ständig meinten, es finge an zu gewittern. Irgendwann wurde dem Gatten sie Schunkelmusik der wandernden Musikanten zuviel und ging schon mal vor an den dritten Stand. Kurze Zeit später fing es dann tatsächlich an zu regnen und ich hastete ihm hinterher. Die anderen kamen dann auch. Der Gatte hatte natürlich meinen Regenponcho im Rucksack. Er konnte, als es unterwegs anfing zu regnen, seine Regenjacke anziehen aber ich lief erst mal durch den Regen zum dritten Stand bis ich meinen Poncho bekam.

Nach etwa einer dreiviertel Stunde kam dann wieder die Sonne raus und langsam trocknete ich dann ab.

Der Wein floß in Strömen.

Irgendwann so gegen acht Uhr kamen wir in den Keltern an und stellten überrascht fest, daß dort noch alles, was auf der Karte war, auch noch an Essen da war. Also hauten wir erst mal tüchtig rein. Der Gatte rief in seinem Suff seine Mutter an und bat darum die Kinder ins Bett zu bringen.

Gegen zehn Uhr waren wir dann auch endlich zu Hause wobei der Gatte auf dem Heimweg die ganze Bürgersteigbreite brauchte. Er war voll wie tausend Russen und ich hatte auch gehörige Schlagseite. Die Nacht war nicht sehr erquicklich. Ständig jammerte der Gatte, wie schlecht es ihm sei und ich wachte alle halbe Stunde auf. Zwischendrin kam auch noch der Große, mußte pieseln und brauchte ein Wärmfläschchen, weil es ihm nicht gut war.

Gestern nun pflegten wir unsere mitgebrachten Kater und heute geht es mir etwas besser. So richtig wohl fühle ich mich aber noch nicht.

Socki

Donnerstag, 14. Mai 2009

Wieder da!

So, Leute. Da bin ich wieder.

Wir haben einen neuen Compi.

Socki

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